Von ökologisch denkenden Tittmoninger Bürgern

– Tourismus

… zum Thema: Tourismus
Eine der besonderen Stärken Tittmonings ist das Gesicht der Stadt mit der malerischen Burg, der Altstadt im Inn-Salzach-Stil und seiner Lage an der unteren Salzach, dem letzten Alpenfluss in Bayern, der auf einer Länge von 60 km noch unaufgestaut fließen darf. Dieses touristische Potenzial würde aber vertan durch den Bau von Wasserkraftwerken für eine marginale Stromerzeugung und durch eine fortgesetzte Bebauung entlang der B20.
Aus diesem Grund unterstützen wir als Maßnahme bei der dringend notwendigen Sanierung der Salzach die „Naturfluss-Variante“. Wir sind davon überzeugt, dass die Wiederherstellung einer möglichst naturnahen Flusslandschaft den Erholungswert der Region für Einheimische und Touristen erheblich steigern wird.
Zudem würde eine naturflussartige Sanierung die Chance bieten, die Flusslandschaft zwischen Salzburg und der Mündung in den Inn mit den Städten Tittmoning, Laufen und Burghausen als Weltkulturerbe ausweisen zu lassen.
Überdies ist die Renaturierung eines so großen Flusses in Europa bisher einzigartig, so dass dieser Maßnahme eine internationale Aufmerksamkeit zuteil werden wird. Dieses touristische Potenzial dürfen wir nicht ungenutzt lassen!

Der Parkplatz in der Wasservorstadt wird nach wie vor kaum genutzt. Hier sollte man offizielle Stellplätze für Camper für die Dauer einer Übernachtung ausweisen, inklusive einer Versorgungsstation mit (Sonnen-) Stromanschluss.

Der „Ponlachgraben“ ist kein Stadtpark, sondern ein ausgewiesenes Landschaftsschutzgebiet zum Erhalt eines natürlichen Schluchtwaldes, ein Lebensraum für vom Aussterben bedrohte und geschützte Tierarten und ein beschaulicher Rückzugsort für die Bevölkerung. Daher sollte so wenig wie möglich bzw. nur soviel wie unbedingt nötig eingegriffen werden. Die bestehenden Wege und Bänke sind in ihrer Funktionstüchtigkeit zu erhalten. Übersichts- und Infotafeln am Eingang zum LSG wären geeignet, um die Bevölkerung über den Schutzzweck und die Bedeutung der artenreichen Bachschlucht aufzuklären.

Das Strandbad am Leitgeringer See ist schon lange sanierungsbedürftig. Wir plädieren für eine bestandsorientierte Instandsetzung der Holzbauten, die zudem schnell und kostengünstig umgesetzt werden kann. Die derzeit vorliegenden Planungen für einen Neubau lehnen wir ab, weil sie nicht nur viel zu teuer – und damit kaum realisierbar – sind, sondern auch, weil unserer Ansicht nach die nüchterne Gestaltung des Gebäudes nicht an diesen idyllischen Standort passt.

Wir wollen mehr Gastronomiebetriebe, die Gerichte aus regionalen und biologischen Erzeugnissen anbieten, ebenso wie mehr Übernachtungsmöglichkeiten am Stadtplatz (z. B. Gasthof zur Post).

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *